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NYÍRÁD (UNGARN) / LANDFRIEDSTETTEN. Er hat es wieder getan: Nach einem technischen Gebrechen an seinem 430 PS starken VW Polo in Greinbach vor drei Wochen meldete sich der Landfriedstettner Rallycross-Pilot Karl Schadenhofer eindrucksvoll zurück. Beim letzten internationalen Meisterschaftslauf im ungarischen Nyírád, der gleichzeitig zur österreichischen Staatsmeisterschaft zählt, sicherte er sich mit einer bärenstarken Leistung den Titel.
Bereits in den Vorläufen und im Semifinale zeigte Schadenhofer eine überragende Performance und legte damit den Grundstein für den Gesamtsieg. Für den endgültigen Gewinn des Meistertitels hätte im großen Finale bereits ein vierter Platz gereicht. Das Rennen nahm jedoch ein dramatisches Ende: Eine unfaire Attacke des ungarischen Konkurrenten „Beszi“ bedeutete für den Niederösterreicher das vorzeitige Aus bereits in der ersten Runde.
Die Rennleitung griff jedoch nach langen Beratungen durch: Der ungarische Fahrer wurde für seine unfaire Aktion von der Rennleitung disqualifiziert. Damit stand fest: Karl Schadenhofer kürt sich zum verdienten österreichischen Staatsmeister.
Für den Ausnahmepiloten ist es bereits der 6. Staatsmeistertitel seiner Karriere und der insgesamt 15. Titel inklusive aller internationalen Meisterschaften. Mit diesem historischen Erfolg reiht sich Schadenhofer endgültig hinter dem Oberösterreicher Alois Höller als einer der erfolgreichsten Rallycrosser in die Geschichte des österreichischen Automobilsports ein.
Text: Walter Handl
(c) Schadenhofer-Motorsport